Stationsort - Wetterstation Friedrichweiler


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Stationsort

Station

Friedrichweiler liegt im Saarland und ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Wadgassen im Landkreis Saarlouis.

Der Ort mit seinen 923 Einwohner (Stand 1.1.2017) ist ein sogenanntes Straßen- oder Sackgassendorf, d.h. von der Hauptstraße gehen fünf Nebenstraßen ab, die keine Verbindung zueinander aufweisen. 

Bedingt durch diese Dorfform sind große, natürliche Flächen vorhanden. Diese Wiesen und Felder grenzen im Norden an das Naturschutzgebiet "Bistaue" und gen Süden beginnt der Warndtwald mit seinen ausgedehnten Waldgebieten bis weit über die Landesgrenzen hinweg ins lothringische Grenzland hinein. 
Der Warndt war im Mittelalter ein herrschaftliches Jagdrevier und kam als verwarnter (für die Untertanen verbotener) Wald, so zu seinem Namen.

Die Wetterstation Friedrichweiler liegt vor den Toren des Warndts und erfasst somit die wichtigsten Wetterparameter dieser Region.


Hier ein paar Fakten zum Warndt:
- Mit freundlicher Genehmigung des WasserZweckVerband Warndt -


Der Warndt – im Südwesten des Saarlandes

Der Warndt ist ein saarländisch-lothringisches Grenzgebiet im Südwesten des Saarlandes.
Geographisch zieht er sich von der Saar im Osten in der Linie Wadgassen, Geislautern, Gersweiler bis in die lothringische Kommunen Forbach und Creutzwald im Westen. Begrenzt wird er von den Zuflüssen zur Saar, der Bist im Norden und der Rossel im Süden.

Der Naturraum Warndt

Ein Hügelland mit flächendeckender Bewaldung 
Naturräumlich ist der Warndt ein Hügelland mit einer weitgehend flächendeckenden Bewaldung, insbesondere im zentralen und westlichen Teil. Man spricht auch vom Warndthügelland.

Saarländisch-Lothringisches Schichtstufenland 
Der Warndt ist Teil des saarländisch-lothringischen Schichtstufenlandes, das sich nach Westen in Richtung Pariser Becken zieht und dort eine wechselhafte Abfolge von flächenhaften Verebnungen und markanten Geländestufen darstellt.

Das Relief 
Das Hügelland im Warndt zeigt ein flachwelliges Relief ohne markante Geländestufen mit breiten reinen Trockentälern, die Auetäler gebildet haben, so auch das Werbelner Bachtal.

Die Geländehöhen
Die Geländehöhen liegen im zentralen Warndt bei 200-220 Meter. Zum Saartal hin nehmen sie ab. 
Im Süden und Südwesten steigen sie bis auf 300 Meter an. Im Bereich der Warndtumrandung erreichen sie durch die Schichtstufen des Oberen Buntsandsteins und Oberen Muschelkalks eine Höhe von bis zu 400 Meter.

Die Fließgewässer 
Begrenzt wird der Warndt von der Saar im Osten, der Bist im Norden und der Rossel im Südwesten. Durchflossen wird er vom Lauterbach, der in die Rossel mündet.

Die Böden 
Die Böden sind meist karg und sandig. Sie gehen aus der Verwitterung des anstehenden Mittleren Buntsandsteins hervor. Dieser besteht zur Oberfläche hin aus locker gebundenen Sandsteinen, die zu nährstoffarmen Sandböden verwittert sind. Als Bodenarten treten typischerweise Braunerde mit zum Teil podsoligem Charakter auf (Anmerk. des Seitenbetreibers: Der Podsol ist ein saurer, an Nährstoffen armer bzw. verarmter Bodentyp in einem feuchtkalten oder feuchtgemäßigten Klima)
Im Bereich der Gewässerauen dominieren innerhalb der quartären Sedimente (Anmerk. des Seitenbetreibers: Quartär ist der heutige geologische Zeitraum der Erdgeschichte)  alluviale Böden (Anmerk. des Seitenbetreibers: Alluvialböden sind junge Ablagerungen, so beispielsweise Auelehme in Niederungen) wie Gleye (Anmerk. des Seitenbetreibers: Gleyböden sind Böden dessen Eigenschaften durch hoch anstehendes Grundwasser verändert sind).

Die Geologie 
Die Geologie des Warndt wird geprägt durch den Mittleren Buntsandstein. Er ist im Warndt oberflächennah verbreitet. Er liegt im Hangenden des Karbons (Anmerk. des Seitenbetreibers: Hangendes ist die Gesteinsabfolge, die topografisch über einem bestimmten Horizont oder einer geologisch besonders interessanten Schicht liegt), in dem auch die Steinkohleflötze eingelagert sind. 

Eine wasserreiche Region
Große Wasservorkommen lagern tief in den Gesteinsschichten des Warndt. Mehrere Millionen Kubikmeter werden dort jährlich gespeichert. 
Es ist ein „ursprünglich reines Wasser“, das den Menschen nach der Aufbereitung als Trinkwasser zur Verfügung steht.

Quelle : Hompepage des WasserZweckVerband Warndt
www.wzvwarndt.de


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